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Nationale Kooperationen

Seit seiner Gründung 1980 ist das Alfred-Wegener-Institut über zahlreiche nationale und internationale Kooperationen in einem weltweiten Forschungsnetzwerk verankert.

Die starke Vernetzung ist durch über 100 Kooperationsvereinbarungen mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen belegt. Zu unseren wichtigsten Kooperationspartnern zählen Universitäten  und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

Das Alfred-Wegener-Institut ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, eine der großen Wissenschaftsorganisationen in Deutschland.

Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit rund 38.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 18 Forschungszentren und einem Jahresbudget von vier Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).

Zur Webseite der Helmholtz-Gemeinschaft

Konsortium Deutsche Meeresforschung

Im Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM) bündeln die Mitgliedsinstitute ihre meereswissenschaftliche Expertise, um sie gemeinsam vor Entscheidungsträgern und Zuwendungsgebern zu vertreten und in die Öffentlichkeit zu tragen. Mit ihren Forschungsarbeiten, den Beiträgen zur akademischen Ausbildung sowie Wissenstransfer und Technologieentwicklung leistet die Meeresforschung als Impulsgeber für Innovationen einen wichtigen Beitrag zur Bedeutung des maritimen Sektors in den norddeutschen Küstenländern.

Zur Webseite von KDM

Deutsches Klimakonsortium

Das Deutsche Klima-Konsortium (DKK) repräsentiert die wesentlichen Akteure der deutschen Klima- und Klimafolgenforschung. Unter dem Leitmotiv 'Forschung für Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt' führt das DKK renommierte Forschungseinrichtungen zusammen, die mit ihrer Arbeit dazu beitragen, klimatische Veränderungen zu erkennen und Handlungsmöglichkeiten der Vermeidung und Anpassung aufzuzeigen.

Zur Webseite von DKK

Nordwestverbund Meeresforschung

Im Nordwest-Verbunds Meeresforschung e.V. (NWVM) vernetzen sich bremische und niedersächsische Forschungseinrichtungen mit dem Ziel, die Meeres-, Klima- und Polarforschung im Nordwesten Deutschlands noch stärker zu verbinden und das Potential der Region zu stärken.

Zur Webseite des NWVM

Partner in Forschung Lehre

Neben diesen Mitgliedschaften bilden insbesondere die Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen das Forschungsnetzwerk des AWI.

Alle Professoren am Alfred-Wegener-Institut sind über gemeinsame Berufungen mit der Universität Bremen, der Jacobs Universität Bremen, der Hochschule Bremerhaven, sowie den Universitäten Potsdam, Oldenburg und Kiel sowie weiteren Universitäten benannt worden und pflegen eine enge Zusammenarbeit in Forschung und Lehre.

Beispiele dieser fruchtbaren Zusammenarbeit in Forschung und Lehre sind die Graduiertenschulen und -kollegs oder die Helmholtz-Max-Planck-Brückengruppe Tiefseeökologie und -Technologie.

 

 

Helmholtz Graduate School for Polar and Marine Sciences (POLMAR)

Die Graduiertenschule POLMAR bietet den Promovierenden am Afred-Wegener-Institut ein strukturiertes Qualifizierungsprogramm zusätzlich zu ihren individuellen Forschungsarbeiten.

Zur Webseite von POLMAR

Bremen International Graduate School for Marine Sciences (GLOMAR)

Ziel der Internationalen Bremer Graduiertenschule für Meereswissenschaften GLOMAR ist es, eine neue Generation von Meereswissenschaftlern auszubilden, die die Herausforderungen von Spitzenforschung annehmen.

Zur Webseite von GLOMAR

mit Blau in Hemd Island regulärer River blau Passform International Max Planck Research School of Marine Microbiology (MarMic)

Die International Max Planck Research School of Marine Microbiology (MarMic) ist ein Programm für hoch qualifizierte und motivierte Masterstudierende und Promovierende des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie, der Universität Bremen, des Alfred-Wegener-Instituts und der Jacobs Universität.

Zur Webseite von MarMicVILA Kleid Kleid VILA dunkelblau OwUOFqrT

Internationale Kooperationen

Das Alfred-Wegener-Institut entsendet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Institute, auf Forschungsschiffe und -stationen auf der ganzen Welt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anderer Nationen werden ebenso an das Alfred-Wegener-Institut mit allen seinen Standorten und Forschungsplattformen eingeladen. Circa ein Viertel der Expeditionsteilnehmer an Forschungsfahrten mit FS Polarstern sind aus dem internationalen Ausland.

Ihre Ansprechpartnerin für Internationale Kooperationen am Alfred-Wegener-Institut ist Dr. Nicole Biebow.

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts arbeiten in Einrichtungen, auf Forschungsschiffen und an Forschungsstationen weltweit. Gleichzeitig lädt das AWI internationale Wissenschaftler ein, auf seiner Forschungsflotte, seinen Forschungsflugzeugen und -Plattformen zu arbeiten. Rund ein Viertel aller Expeditionsteilnehmer an Bord des Forschungseisbrechers Polarstern sind so internationale Wissenschaftler.

AWI Wissenschaftler kooperieren in gemeinsamen Forschungsprojekten und in gemeinsam betriebenen Forschungsinfrastrukturen mit Partnern aus 50 verschiedenen Ländern. Bezogen auf gemeinsame Publikationen und Forschungsprojekte sind die USA, Großbritannien, Norwegen und Russland die führenden Kooperationsländer. Die wichtigsten institutionellen Kooperationspartner sind der British Antarctic Survey, die Universität von Alaska Fairbanks, das Norwegische Polarinstitut und das Arktis und Antarktis Forschungsinstitut in St. Petersburg, Russland. Die Zusammenarbeit mit diesen Instituten umfasst alle wissenschaftlichen Disziplinen des AWIs and trägt maßgeblich zu logistischen Kooperationen bei.

Beispielslos ist die langfristige und vertrauensbasierte Kooperation des AWIs mit russischen Partnern. Diese wurde im Jahr 1992 begründet und bereits ein Jahr später, 1993, unternahm der Forschungseisbrecher Polarstern seine erste Expedition in die russische ausschließliche Wirtschaftszone. Seit dem Jahr 1998 forschen AWI und russische Wissenschaftler auch gemeinsam in der sibirischen Tundra an der Forschungsstation Insel Samoylov.